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Skandal um Kanzlei Mossack Fonseca: Schrecklich diskret تسريبات بنما.. 11 مليون وثيقة و12 رئيسا متورطا أبرزهم مبارك والقذافي والأسد وبوتين

تسريبات بنما.. 11 مليون وثيقة و12 رئيسا متورطا أبرزهم مبارك والقذافي والأسد وبوتين

تحت عنوان ” أكبر كمية تسريبات في التاريخ”، كشف موقع الوثائق المسربة “Panama Papers – بانما بيبرز” عن عدد هائل من الفضائح التي تطال الكثير من الشخصيات العامة ذات النفوذ والقوة في مختلف أنحاء العالم.

الموقع يمتلك في جعبته 11 مليونا و500 ألف وثيقة، بحجم بيانات يصل إلى 2.6 تيرا بايت، تم تسريبها من قاعدة بيانات مكتب “موساك فونسيكا – “Mossack Fonseca البنمي، الذي يعد رابع أكبر مكتب محاماة وخدمات قانونية في العالم.

واشترك الكثير من الصحف ومؤسسات الإعلام العالمية في تحليل تلك الوثائق خلال الفترة الماضية، يصل عددها إلى 107 مؤسسات، في 78 دولة، بما في ذلك الجارديان وبي بي سي، وزود دويتشه تسايتونج الألمانية التي حصلت على كل السجلات المسربة من مصدر مجهول.

وثائق

وكشفت تسريبات بنما بيبرز عن الكثير من فضائح غسيل الأموال، وتفادي العقوبات، والتهرب من الضرائب، أبرز ما نشر منها حتى الآن، حسب ما ذكرته صحيفة جارديان البريطانية ما يلي:

12 زعيما وطنيا في مختلف أنحاء العالم من بين 143 سياسيا وعائلاتهم والمقربين منهم، بما في ذلك الرئيس السوري بشار الأسد، والرئيس الليبي الراحل معمر القذافي، والرئيس المصري الأسبق حسني مبارك، لجأوا إلى  مكتب موساك فونسيكا للتهرب من الضرائب، ونقل ثرواتهم إلى الخارج.

– الرئيس الروسي فلاديمير بوتين، هرب 2 مليار دولار إلى الخارج، بمساعدة صديقه عازف التشيلو سيرجي رولديوجين، وبنك روسيا، بعض من تلك الأموال تم إخفاؤها في جزيرة بالقرب من شمال مدينة سان بطرسبرج، والتي أقيم فيها حفل زفاف ابنته كاترينا بوتين في عام 2013.

– علاء مبارك، نجل الرئيس الأسبق حسني مبارك، ذكر اسمه في الوثائق ضمن الشخصيات السياسية التي استغلت نفوذها لإخفاء ثرواتهم وتهريبها إلى الخارج، مع نواز شريف، رئيس الوزراء الباكستاني، و إياد علاوي، رئيس الوزراء المؤقت السابق، ونائب رئيس العراق السابق، وبيترو بورشينكو، رئيس أوكرانيا، وسيجموندور ديفيد جونلوجسون، رئيس وزراء أيسلندا.

– 6 أعضاء من مجلس العموم البريطاني، وعشرات من أعضاء الجهات المانحة للأحزاب المحافظة البريطانية، خبأوا ثرواتهم في الخارج.

– عائلات 8 أعضاء حاليين وسابقين في الهيئة الرئاسية العليا والمكتب السياسي في الصين، كشف أنهم قاموا بتهريب ثرواتهم إلى الخارج وإخفائها.

– 23 فردًا مفروضة ضدهم عقوبات لدعم الأنظمة في كوريا الشمالية وزيمبابوي وروسيا وإيران وسوريا، كانوا عملاء لمكتب موساك فونسيكا، وأسسوا شركات لإخفاء ثرواتهم في كل من جزر سيشل، وجزيرة فيرجن البريطانية، وبنما.

– عضو رئيسي في لجنة الأخلاق بالاتحاد الدولي لكرة القدم، التي من المفترض أن تقود عمليات الإصلاح داخل الهيئة الإدارية عقب فضيحة الفساد الأخيرة التي ضربت الفيفا، عمل كمحام لأفراد وشركات تم اتهامها بالرشوة والفساد.

المدى الزمني للوثائق.. ومدى مصداقيتها

ملايين الوثائق التي يمتلكها موقع بنما بيبرز، تم تسريبها من قاعدة بيانات مكتب موساك فونسيكا، المؤسس في عام 1977، والذي يمتلك حاليا نحو 40 مكتبًا حول العالم.

وتعتبر المعلومات التي تحتويها الوثائق “حية”، حيث يعود تاريخ آخر السجلات الحديثة إلى شهر ديسمبر من عام 2015 الماضي.

وللتحقق من مصداقية الوثائق، قضى 370 صحفيا، من 100 وسيلة إعلامية مختلفة، عامًا كاملًا لتحليل الوثائق والتأكد منها قبل نشرها، بقيادة الاتحاد الدولي للمحققين الصحفيين، قبل أن يتم إعطاؤها بالكامل إلى صحيفة زود دويتشه تسايتونج الألمانية.

الطريق القانوني الملتوي لتهريب الأموال.. ورد مكتب موساك فونسيكا

معظم المذكورة أسماؤهم في التسريبات، لجأوا إلى شراء شركات أجنبية سرية في الخارج بطرق غير مباشرة، والتستر وراءها من أجل إخفاء ثرواتهم التي نهبوها من بلادهم.

وعن التسريبات المنشورة، علق مكتب  موساك فونسيكا قائلًا “على مدى 40 عاما، عمل مكتب موساك فونسيكا بعيدًا عن أي شبهات في بلدنا، وفي المناطق الأخرى التي توجد بها عمليات لنا، ولم يوجه الاتهام قط لشركتنا ولم ندن في أي عمل إجرامي”.

وأضاف “عندما نكتشف أي نشاط مشبوه، نبلغ السلطات على الفور، وعندما تتصل بنا السلطات بدليل على احتمال وجود مخالفات، نتعاون معها بصورة تامة”.

وأتمت “الشركات التي تدار في الخارج موجودة في كل مكان، وتستخدم لأغراض قانونية متعددة”.

temp21

Die Panama Papers dürften höhere Wellen schlagen als frühere Steuerenthüllungen. Obwohl die

betroffene Kanzlei Mossack Fonseca gewarnt war, zeigte sie sich noch vor wenigen Wochen offen für deutsche Steuervermeider.

Der deutsche Geschäftsmann ist besorgt. Rund 2,5 Millionen Euro hat er in Luxemburg geparkt. “Aber wie Sie vielleicht wissen, haben wir in der EU zurzeit viele Steuerprobleme”, erzählt er am Telefon einer Mitarbeiterin der panamaischen Kanzlei Mossack Fonseca. Deshalb würde er sein Vermögen gerne in einen Trust in Panama verschieben. “Ich will etwas sparen für meine Familie, für meine Tochter.” Die Daten des Deutschen werden notiert, ein Anwalt werde alles Weitere mit ihm klären. Sorgen vor gesetzlichen Verschärfungen müsse er sich nicht machen. “Wir teilen keinerlei Informationen mit der Regierung.”

 Bei dem Geschäftsmann handelte es sich in Wahrheit um den EU-Abgeordneten Fabio de Masi (Linke). Anfang März machte er einen verdeckten Anruf bei Mossack Fonseca, eine anonymisierte Aufzeichnung des Telefonats liegt SPIEGEL ONLINE vor. Es zeigt, dass die Kanzlei bis in die jüngste Vergangenheit für Anfragen deutscher Steuervermeider offen war. Dabei muss man in Panama zu diesem Zeitpunkt längst geahnt haben, was auf die Kanzlei zukommt.

Vor einem Jahr hatte die “Süddeutsche Zeitung” bekannt gegeben, dass sie in den Besitz einer gewaltigen Menge von Kundendaten aus Panama gelangt sei und diese mithilfe eines internationalen Rechercheverbunds auswerten wolle. Jetzt sind die Ergebnisse veröffentlicht. Demnach nutzten Prominente aus aller Welt die Dienste der Kanzlei. Darunter sind hochrangige Politiker wie der isländische Premierminister Sigmundur David Gunnlaugsson und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, Freunde des russischen Präsidenten Wladimir Putin und der Fußballstar Lionel Messi.

Gelockt wurde die illustre Kundschaft von einer sehr diskreten Form der Geldanlage: Firmen wie Mossack Fonseca legen Trusts an, eine angelsächsische Variante der Stiftung. Diese erscheinen nach außen wie Firmen, die von pro forma bestellten Direktoren geleitet werden. Der wahre Inhaber ist nicht erkennbar, hat aber über eine meist zwischengeschaltete Bank Zugriff auf das Vermögen.

Die Praktiken solcher Briefkastenfirmen wurden bereits durch eine Reihe frühere Enthüllungen thematisiert. Dazu zählten die sogenannten Offshore-Leaks, durch die 2013 Kundendaten von zwei der weltweit größten Trust-Anbieter in Steueroasen publik wurden. Damals wie heute gilt: Die Geschäftspraktiken sind moralisch zweifelhaft, per se illegal sind sie aber nicht.

Dennoch dürften die Panama Papers höhere Wellen schlagen als frühere Veröffentlichungen. Das liegt zum einen an der Prominenz der Betroffenen. Bei Offshore Leaks gehörte Gunter Sachs schon zu den bekannteren Namen – ein Lebemann ohne öffentliche Funktion, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zudem bereits tot war. Die neuen Enthüllungen dagegen betreffen zahlreiche Politiker, die noch in Amt und Würden sind. Dass manchen dies durchaus unangenehm ist, zeigt das Beispiel des isländischen Premiers Gunnlaugson. Als dieser vor wenigen Tagen auf eine Briefkastenfirma unter seinem Namen angesprochen wurde, brach er nach ein paar gestotterten Sätzen das Interview ab.

Auch Kriminelle unter den Kunden

Zum Zweiten ist in jüngster Zeit immer deutlicher geworden, dass sich selbst unbescholtene Nutzer von Briefkastenfirmen in ein Umfeld begeben, das Kriminelle und anderweitig suspekte Vermögensbesitzer anzieht. Zu den Kunden der 1977 vom Deutschen Jürgen Mossack gegründeten Kanzlei sollen unter anderem der per Interpol-Haftbefehl gesuchte Diamantenhändler Mozes Victor Konig gehört haben, Vertraute der Diktatoren Muammar al-Gaddafi and Robert Mugabe sowie ein Cousin des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Das Datenleck bei der Kanzlei hat auch bereits zu einer Affäre bei der Commerzbank geführt, welche lange mit den Panamaern zusammenarbeitete und dies nur zögerlich beendet. Die Kanzlei führte auch eine Scheinfirma, über die ein Mitarbeiter der Bundesdruckerei nach SPIEGEL-Recherchen Schmiergelder versteckt haben könnte.

“Reichen, Mächtigen und anderen Kriminellen wird es so einfach gemacht, Geld zu waschen und Steuern zu hinterziehen”, kritisiert der EU-Abgeordnete de Masi das Prinzip der Briefkastenfirmen. “Die große Mehrheit der Bevölkerung versteuert jeden hart verdienten Cent, während Banken und Kanzleien den Steuerdieben helfen.”

 De Masi ist Mitglied des Lux-Leaks-Ausschusses, der derzeit luxemburgische Steuertricks aufarbeitet. Hinter seinem unkonventionellen Anruf bei Mossack Fonseca steckte nach eigenen Angaben auch der Frust darüber, dass der Staat im Kampf gegen Steuervermeider trotz der mittlerweile zahlreichen Steuerskandale immer noch schwach erscheint. Der grüne Europa-Abgeordnete Sven Giegold äußert sich ähnlich. Es sei “eine Schande, dass wir im Kampf gegen die elendige Steuerflucht auf solche Datenlecks angewiesen sind”.

Finanzstaatssekretär Michael Meister betonte dagegen am Sonntagabend bei “Anne Will”, man sei in der internationalen Zusammenarbeit deutlich vorangekommen – etwa durch den Ende 2014 in Berlin beschlossenen automatisierten Austausch von Steuerdaten zwischen 80 Staaten. Tatsächlich geschehen sei noch nicht viel, widersprach der Schweizer Whistleblower Ruedi Elmer. Er verwies unter anderem auf die mühsamen Versuche, öffentliche Register einzuführen, welche die wahren Berechtigten von Briefkastenfirmen offenlegen.

Auch Panama hatte sich lange gegen internationale Forderungen nach mehr Transparenz gewehrt. Mittlerweile wurde zwar ein Gesetz erlassen, wonach Banken, Anwälte und rund 30 andere Branchen auf Anfrage der Behörden die Namen der wahren Besitzer von Firmen an die Behörden weitergeben müssen. Doch die Äußerungen gegenüber dem von de Masi gespielten deutschen Millionär legen nahe, dass man diese Vorschrift wenig fürchtet. Hinzu kommt: Die Grenzen zwischen Kanzlei und Politik sind ohnehin fließend: Der Bruder von Jürgen Mossack ist Honorarkonsul für Panama, Co-Gründer Ramón Fonseca Mora gehörte bis vor kurzem sogar zum persönlichen Beraterstab des panamaischen Präsidenten.

 

 

 

 

 

 

 

سمير يوسف

أول صحفى فى النمسا منذ سنة 1970 عمل فى الصحافة وعمره 18 سنة فى جريدة الجمهورية والمساء وحريتى ثم الجرائد الألمانية دير إشبيجل وفى النمسا جريدة الإخو تسليتومج لمدة عشرون عاما وفى سنة 1991 اصدر اول صحيفة باللغة العربية والألمانية وهى جريدة الوطن لمدة 11 سنة ، عمل مراسل جريدة الجمهورية والمساء فى النمسا لمدة 31 سنة.

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